Als endlich der Wäscher meine Wäsche zurückbrachte konnte ich nachmittags um 3 Uhr aufbrechen. Also mit dem Bus erstmal quer durch Buenos Aires bis zur Autopista 7 die den Atlantischen mit den Pazifischen Ozean verbindet. Doch die Busfahrt dauerte bereits 2 Stunden so dass die Zeit nicht mehr reichte, um wirklich weit zu trampen. Das heißt die Nacht wird spannend. 

Mein Schlafplatz am nächsten Morgen mit erloschener Feuerstelle.

Nach einer Stadt, 20 km außerhalb von Argentiniens Hauptstadt habe ich dann in der untergehenden Sonne Feuerholz gesammelt und, inspiriert von meinen alten Freunden Fr….ch und Ve….a (Namen zensiert) die eine idillische Tour durch das französische Zentralmassiv gemacht haben, auf dem Feuer gekocht.

Nachts hatte ich komische Träume doch bin unversehrt aufgewacht und weiter gewandert. Tankstellen sind hier recht rar, weil es auch nur sehr wenig Verkehr gibt. Dafür nehemen die Leute einen generell sehr gerne mit.

So kam ich mehr recht als schlecht voran. Durch die endlose Ebene mit Landwirtschaft und Kuhzucht. Was die Pampa wirklich idyllisch macht, sind die Pferde.

Totale Garantie: Roundup! Das Spritzmittel von Monsanto vernichtet alles, was nicht von Monsanto selbst gentechnisch verändert wurde. Hier in der Pampa kann sich kaum ein Bauer dagegen wehren.

Ein verdammt cooler Farmer, der einfach die Freiheit der Pampa mit seinen Milchkühen teilt.

An den Zäunen hängt immer die Marke der Genveränderten Saat, die sei benutzten. Monsantos „Roundup“ Spritzmittel, das alles vernichtet was nicht von Monsanto gentechnisch verändert ist, ist spitzenreiter unter den Plakaten. Ein Bauer mit Holländischen Wurzeln sagt passend dazu „hier in Argentinien ist alles erlaubt was geld macht, und was keines macht, solltest du besser erst gar nicht anfangen!“

Er hat 100 Milchkühe auf 2 Hektar Land eingepfercht. Außer seinem Überdachten Melkstand und einem Tranktor zum Futterholen braucht er nichts. Für ihn ist diese Ebene das perfekte Land, beteuert er.

Ein Mastvietransporter an einer Tankstelle

Jetzt bin ich hier in Villa Mercedes bei einem sehr netten Couchsurfer. Wir gehen gleich reiten und vorher suche ich noch einen Couchsurfer in Mendoza, der nächsten REisestation bevor ich die verschneiten Anden überqueren muss.

Also ich muss ran

Bis bald

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