Seit Freitag bin ich nicht über die Anden gekommen und musste somit in Mendoza warten. Wegen extremen Schneefalls ist der Pass gesperrt und so bin ich zurück zu einem netten Herrn, der nichts lieber tut, als mir seine einfachen Weisheiten übers Reisen und der Politik zu erzählen. Dadurch lerne ich auf jeden Fall spanisch und habe sonst noch sehr viele schöne Dinge erlebt… 

Neco, mein Freund hier ist 60 Jahr alt, hat aber ein Aussehen wie 40 und das, trotz eines Tumors und 4 facher Herzklappenoperation wegen des Rauchens in seiner Jugend. Das wandelnde Vorbild für waschechte Ex-Raucher.

Mendoza ist wie alle Städte hier quadratisch angelegt, selbst die, im Winter ausgetrockneten Flüsse, fließen im rechten Winkel aufeinander zu. Es sei die größtre Quadratstadt weltweit, wie mir manche stolz sagen.

Für was ich die Stadt aber eher mag, ist der Flamenco. Hier kommt eine der berühmtesten Flamenco Bands argentiniens her.

Auch hier bin ich wieder durch einen scheinbaren Zufall auf Menschen mit Musik gestoßen. Daniela hat nicht nur eine perfekte Stimme, sondern spielt auch Gitarre. Mit ihr habe ich viele neue Lieder gelernt.

Jetzt breche ich auf in die Anden. Ich kann nicht mehr länger warten. Eine Nacht werde ich im Schnee verbringen, doch damit habe ich bereits in den französischen Vogesen Erfahrung gesammelt. (https://zeitzusammen.wordpress.com/2010/01/11/vom-blaulicht-gekidnappt/)

Hoffentlich wird morgen der Pass geöffnet…

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