Die ganze Fahrt über wurde es immer trockener. Besonders auf Hochebenen pfiff dazu ein scharfer Wind und obgleich die Sonne fast senkrecht steht, ist es recht kalt. Doch die „blühende Wüste“ ist ein Naturphänomen im Winter, wenn durch den Regen an manchen Stellen die Wüste Blüht. Allerdings, in Copiapo ist trotzdem alles grau und es gibt nur Bergbau. 

Die Dorfschule

Die Dorfschuzle von La Serena im Streik. Jungendliche ab 14 gehen hier zur Zeit kaum in die Schule

Je weiter nördlich desto trockener wird es. Kurz nach La Serena beginnt bereits das Atacama gebiet, wo es außer Sand, Kakteen und Cocacola nichts mehr gibt.

In den trockenen Hochebenen gibt es sogar Wolken.

Viele erzählen mir auch über den Schulstreik. Um die Mittagszeit halten wir in einem kleinen Caff mitten in der Wüste an um einen Lkw-reifen zu wchseln. Ich mach mich so lange auf um das Dorf zu erkunden. Bei der Dorfschule werde ich von den Kinder angequatscht und komme so in den Unterricht und spreche mit den verschiedenen Schülern.

Dort wo es regnet, blüht gar einmal im Jahr, im Winter, die Wüste.

Es ist eine Grundschule (bis 15 Jahre) und daher wird nicht gestreikt. Trotzdem ist die Schule sehr arm. Viele Klassen sind nur mit einer Betreuerin, statt einer Lehrerin, weil es einfach nicht genug Lehrerin, erklärt mir die Englsichlehrerin in ihrem brüchigen Englisch. Sie freut sich sehr, das ein Tourist hier mal anhält und nicht nur durchbrettert. Es ist schon seltsam wenn ein so wirtschaftsstarkes Land wie Chile nicht genug Geld für die Schulen mehr hat.

Jetzte wohne ich bei einem Professor für Wirtschaft an der Atacama-Universität, wo auch die Studenten streiken.

Chile:

Hauptstadt: Santiago (5 Mio. Einw.)
Landessprache: Spanisch
Einwohner: 17 Mio. Fläche: 755.000 km² Einwohnerdichte: 22 Einw/km²

(zum Vergleich Deutschland: Einw. 82 Mio. Fläche: 357.000 km² Einw.dichte: 229 Einw/km²)

Copiapo inmitten der Steinwüste. Hier gibt es nur Bergbau und Motokrossrennen, wenn man sich das so anschaut.

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