Nordchile ist zwar kaum besiedelt und besteht nur aus Wüste, doch dafür nimmt hier jeder Tramper mit. So musste ich nie länger als 30 min. warten um von Copiapo, über Calama, wo ich in der Wüste geschlafen habe bis San Pedro de Atacama zu gelangen. Ein Reise, bei der ich abgesehen von anderen Lkw-Fahrern und ein paar Minenarbeitern unter der Erde, an keinem Wesen mit Stoffwechselfunktionen vorbei kam. Nur trockene Steinwüste ohne Handyempfang und Wasser. Lkws schalten hier den CB-Funk niemals ab. 

Sieht aus wie ein Abistreich, ist aber keiner: Eine Schule ist aufgrund des Bildungsstreikes blockiert.

Von Copiapo, wo ich bei einem armen Wirtschaftsprofessor der Universität Atacama wohnte, bis hierher war eindeutig das wüstenreichste Stück meiner ganzen Reise. Es gibt abschnitte von gut 200 km in denen keine Zivilisation, kein Baum und kein Strauch in der steinig-felsigen Wüste steht. Einfach trocken. Eine Landschaft, wie wir sie von Neil Amstrongs erster Landung auf dem Mond kennen.

Tagelang immer die gleiche Trockenheit.

Eigntlich weiß ich nicht was ich fotografieren soll. Es sieht alles gleich aus schon seit heute und Gestern.

Die Nacht habe ich dann in der Wüste vor Calama verbracht. An einer Zollstation fand ich einen vertrockneten Baum, mit dem ich mir was kochen konnte. Es war auf jeden FAll wärmer als in Uspallata, wo der Wind direkt aus den Schneebedeckten Anden pfiff, doch starker Wind war trotzdem, sodass ich nun etwas verschnupft bin.

Hier am Rande der Salzwüste von Atacama suche ich nun nach einem Couchsurfer um später dann die wüste zu besuchen.

Der Blick ins Tals der Salzwüste

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