In San Pedro de Atacama wimmelt es von Touristen wie im Hundeheim von Hunden. Alle wollen den angeblichst trockensten Fleck der Welt sehen. Hier ist aber um genau zu sein, keine Atacamawüste mehr sondern nur eine Salzwüste und es gibt hier auch wasser, weshalb bereits die Inkas bis zum Eintreffen der Spanier hier ein fruchtbares Leben führten. 

Die Touren durch die Wuste waren sehr interessant und es gab viel zu sehen. Sobald ich zuhause bin werde ich dafuer die Fotos hochladen, denn gerade fehlt mir dazu die Zeit. Aber gleich zur Ankunft habe ich ein Tour in eine „Totes Tal“ und danach in ein „Mondtal“ gemacht, wo wir den Sonnenuntergang sehen konnten.

Hier musste ich in ein Hostel, da es in einer solchen Touristadt kaum Couchsurfer gibt. Doch das war auch ganz nett, weil das hostel von einer REisenden aus Neuseeland gefuehrt wurde.

Nachts in einer Bar habe ich dann einen Chef eines Touristenunternehmens getroffen, der mir halbbetrunken ein Fahrrad fuer den den naechsten Tag versprach (was sonst recht hohe Touripreise hat). Und so konnte ich alleine einen Wunderschoennen Trip durch das gruene Tal des Rio San Pedros machen. Es war eine Sandpiste die oft einfch durch den Fluss ging, doch mit ausreichend schwung habe ich das locker geschafft, auch wenn ich ganz dreckig dabei wurde.

Ueberall gab es ueberreste aus den Zeiten der Inkas. Alte Ruinen und Hoehlenmalerei. Das war sehr interessant und beeindruckend, das von einer so alten Kultur so viel erhalten ist. Dann kommen die Inkas ploetzlich gar nicht mehr so weit vergangen vor. Sie sind hier vor kanpp 300 Jahren ausgezogen (und gestorben)

Doch der Hoehepunkt war der Sonntag mit einem Touritrip in die Wueste. Durch den Regen war diese aber nicht komplett weis, wie das normalerweise sein sollte, wenn die Salzwueste trocken ist. Doch trotz graeulichem farbton sehr schoen. In einer Lagune konnte man sogar baden. Unglaublich aber war, selbst wenn man nicht schwimmt, belibt man oben aufgrund des hohen salzgehaltes. Die Oberflaeche war total kalt doch in der Mitte der LAgune konnte man die fuesse nach unten strecken wo warmes wasser war, das allerdings unten bleibt, da das salzwasser leichter ist.

Den sonnenuntergang ueber der Salzwueste genossen wir dann bei CHips und ein Psico, dem alcoholischem nationalgetraenk Chiles, das eigentlich wie Caipirinha aus Brasilien schmeckt.

Noch eine Nacht im Hostel, und ich bin aufgebrochen zurueck nach Argentinien und dann nach Bolivien…

 

Advertisements