Category: 1 Land und Leute


Liebe Leser

Auf meiner Reise durch Südamerika bin ich sehr vielen inspirierenden Initiativen begegnet. Leute die etwas verändern und einfach etwas lösen.  Ich hätte mir gewünscht eine „Karte der schönen Welt“ zu haben, mit der ich von einer Initiative zur nächsten reisen könnte und überall lernen, wie wir Probleme überwinden können.

Das möchte ich nun verwirklichen mit der InitiativeMap auf der wir all das Gute verzeichnen möchten. kartevonmorgen.org

ImmageFotoGenerationD

Ich bedanke mich für die Nette Atmosphäre am Dienstag Abend in der Buchhandlung Masur und fürs zahlreiche Kommen!
Hier folgen nun die Fotopräsentationen! Viel Spaß!

Monte Azul und Brasilien

Trampen durch Südamerika

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Im freien Studio von FreeFM ist immer eine lockere Stimmung und so hat es mich wieder dorthin gezoge um etwas über Monte Azul, Brasilien und meiner Erlebnisse zu erzählen.

Einen spannenderen Bericht habe ich nach meinem ersten Auftritt bei FreeFM vor meiner Ausreise geschrieben. Weiterlesen

Ort: Vor den Schlossarkaden, Olgastraße 7, 89518 Heidenheim
Zeit: Do. 22.03.2012 16 Uhr

Konsumkritische Stadtrundgänge für Kinder und Jugendliche haben das Ziel, auf spielerische Art und Weise die Globalisierung in der eigenen Stadt deutlich zu machen und den Zusammenhang herzustellen zwischen Konsum und Werbung auf der einen Seite und den globalen und sozialen Problemen auf der anderen Seite.

www.weltbewusst.org

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Favela Monte Azul

Brasilien ist laut Werbeslogan der Regierung  „ein reiches Land, ein Land ohne Armut“. Die Realität sieht aber oft ganz anders aus.

Bildervortrag mit Gespräch:  Dienstag, 20. März in der Buchhandlung Masur in Heidenheim um 20 Uhr

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Manche glauben, die totale Zensur der Meinungsfreiheit kommt schon morgen, andere glauben an die rosarote Wollmilchsau. Ich glaube es kommt das, für was wir uns einsetzten. Und das hängt im Wesentlichen von unserer Bildung ab und unserem Willen, die Welt nach unseren Träumen zu gestalten. In diesem Sinne möchte ich jeden dazu ermutigen einen kleinen aber freien Journalismus zu betreiben. Ein frohes neues Jahr 2012! Weiterlesen

Vom 19. bis 24. März, möchte ich in Heidenheim die Welt etwas zusammenwachsen lassen. Zum Beispiel in Form eines Vortrags über mein Jahr in Brasilien (20.03.)  aber auch über Workshops, öffentliche Aktionen und mit Projekten in Schulen.
Ich hätte auch Lust so etwas wie eine „interkulturelle Woche“ damit zu verbinden. Neben meinen Vorträgen würde es mich freuen, wenn auch noch andere Globetrotter oder kulturell und politisch motivierte Menschen diese mitgestalten möchten.  Siehe im weiteren ein paar meiner Ideen, mich interessieren aber auch Deine! Weiterlesen

Seit ich in Berlin an der TU studiere, bin ich aktiv in einer Gruppe der Ingenieure ohne Grenzen, die sich um die Müllreduzierung, Wiederverwertung und Entsorgung auf Bali, einer Insel Indonesiens kümmert.

Derzeit sind wir auf der Suche nach Spendern, damit wir eine Erkundung machen können und mehr über die Region, die Menschen und die technisch Sinnvollen Schritte wissen.

Spende ganz einfach über Betterplace.org

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Was durch Ute Craemer ausgehend von Monte Azul weltweit entstanden ist, ist unglaublich! Ein Jahr lang hatte ich nun das Glück, immer wieder mit ihr zusammenzuarbeiten. Es war immer spannend und alleine ihre Art zu denken, brachte mich selbst immer wieder auf neue Gedanken. Sie hat es vor 35 Jahren in revolutionärer Weise geschafft, die Einrichtung Monte Azul mit den Favelabewohnern und Waldorfschulkindern auf einen harmonischen Weg zu bringen, so dass es heute, fast ohne ihr Hinzutun, weitergeht. Sie hat bereits viele Menschen inspiriert und um diese Idee noch weiter zu verbreiten, wurde sie von Utopia.de als Vorbild nominiert. Und Ihr könnt mit abstimmen, sie wählen und die Idee von Monte Azul weiterverbreiten.

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Wäre ich nicht sicher in Deutschland gelandet, könnte ich das hier nicht schreiben, also brauche ich das nicht erwähnen. Gestern 3 Uhr morgens in Lima (Peru) gestartet, kam ich Vormittags in Panama an und anstatt in der klimatisierten Abflughalle zu warten bin ich bei tropischen Temperaturen durch eine kleine Favela gestapft, bis mir der Schweiß ausging. Doch, kaum erkenne ich die schöne deutsche Natur wieder, kann ich nur eines sagen: Ich bin überglücklich, wieder hier zu sein. Weiterlesen

Seit Freitag bin ich nicht über die Anden gekommen und musste somit in Mendoza warten. Wegen extremen Schneefalls ist der Pass gesperrt und so bin ich zurück zu einem netten Herrn, der nichts lieber tut, als mir seine einfachen Weisheiten übers Reisen und der Politik zu erzählen. Dadurch lerne ich auf jeden Fall spanisch und habe sonst noch sehr viele schöne Dinge erlebt…  Weiterlesen

Auf meiner Reise begegne ich oft der extremen Lebensmittelproduktion. Beim Trampen fahre ich mit Sojatransportern vom Feld in die Lagerhalle, mit Rindertransporten in den Schlachthof, mit Hühnchenfleischlieferanten vom Schlachthof in den Hafen und mit chemischem Futter zurück in die Massentierhaltung. Die Lkw-Fahrer sind immer liebe Menschen, schwer arbeitend um der Bevölkerung weltweit das wichtigste der Bedürfnispyramiede zu geben: Essen. Doch in dem Maße, wie es in unserem profitorientierten System praktiziert wird, riskieren wir unsere Gesundheit, quälen Tiere und zerstören unseren blauen Planeten.  Weiterlesen

Die Fahrt von Villa Mercedes nach Mendoza in einem alten Lkw hat mir Hoffnung gemacht. Hoffnung, dass man auch ohne einer Spur von Intelligenz irgendwo auf der Welt noch Lastwagenfahrer werden kann. Trotz Karte und GPS-Gerät ist der Fahrer der mich mit nach Mendoza nahm, an jedem Straßenschild angehalten, um seinen Chef anzurufen und zu fragen, wo es langgeht. Und das auf der Ruta 7, der einzigen Straße weit und breit die Buenos Aires im Osten mit Mendoza im Westen Argentiniens verbindet und wo man nur gerade aus fahren muss. Stets durch die Pampa… Doch eigentlich gibt es viel spannenderes zu berichten. Über Kultur in einer Quadratstadt und meiner ersten Erfahrung als spanischer Geschichtslehrer ohne richtig spanisch zu können… Weiterlesen

Freitag kam ich hier in Buenos Aires an, wohne seither bei zwei deutschen Freiwilligen auf dem Geländer einer wohlhabenden Waldorfschule und warte ungeduldig auf meine Wäsche. Dabei habe ich jede Menge kennen gelernt. Vom reichen Zentrum sowie von den armen Vororten. Weiterlesen

Einen Tag habe ich mir in der schönen Stadt Florianopolis gegönnt, obgleich der Zeitplan von einem Monat für die Tramptour bis nach Peru recht knapp ist. Doch der Tag hat sich gelohnt. Klettern in den Bergen der Insel und danach an Strand. Floripa ist von Industrie und Freizeitsportarten gleichermaßen umkämpft. Weiterlesen

Armut neben mir

Verhungerte, eingefallene Augen schauen einen eindringlich von der Werbetafel von „Brot für die Welt“ an. Jeder gute Katholik geht sofort zum Spenden. Diese Bilder waren es, weshalb ich nach Südamerika wollte, um dieses Problem persönlich kennen zulernen. Doch, was mich erwartete, war etwas ganz anderes. Eine schein heile Welt in einer strukturlosen Betonburg mit Reis und Bohnen.  Weiterlesen

Letzte Tage in Gameleira

Noch ein paar letzte Tag in Gameleira, dem schönen Städtchen, umgeben von grünen Wellen des Zuckerrohrs. Ich konnte mich einfach nicht lösen, von dem kleinen Ort am großen Fluss. Noch einmal am Staudamm von der Brück springen und mit einem Bambusfloß fahren. Doch schlussendlich ging es dann auch schon erstaunlich schnell zurück nach Salvador. Weiterlesen

Nach Aracaju bin ich die 600 km bis nach Gameleira, naha Recife im Staat Pernambuco, an einem Tag getrampt und bei Dunkelheit in dem kleinen Städtchen bei meinem Freund Newton gelandet. Am nächsten Morgen erst habe ich die kleinen Lehmhütten unter der winterlich-heißen Badewettersonne erkundet und die animierten und gleichzeitig verträumten Bewohner kennen gelernt.  Weiterlesen

Immer wieder erinnere ich mich an die Reise in den Regenwald, in die Heimat meines indianischen Freundes Bú’u und ich frage mich immer wieder, wodurch diese alte Kultur in unserer Modernen ein solches Ansehen und so viele Verehrer hat. Dort wo ich Indianer gesehen habe, waren sie stets die Versager oder allerhöchstens normale Arbeiter. Doch was ist wahr, an dem in Deutschland so verbreiteten Glauben an ein übermenschliches Volk.  Weiterlesen

Letzten Sonntag bin ich ins Flugzeug nach Salvador gestiegen, um zwei Wochen Ferien im warmen Bahia und Pernambuco zu verbringen. Nachdem ich Montag alleine und Dienstag zusammen mit Freunden Salvador erkundet habe, bin ich bereits Dienstag abend an die „Grüne Linie“ zum Trampen gegangen. Die „Grüne Linie“ ist eine Überlandstaße durch die schönen Dünen und das arme Hinterland Bahias und Sergipe. Eine Nacht habe ich dann in den schönen Sanddünen verbracht und bin am Tag darauf bereits bis Aracaju gekommen, wo ich bei einen super netten Couchsurfer wohne.  Weiterlesen