Category: Trampen


Auf der Strecke durch die Hochanden von Cuscus nach Lima hatte ich das schönste Tramperlebniss überhaupt. Das hat mich zum Abschluss noch einmal daran erinnert, wie schön diese Reise war, wie frei ich bin und wie viele unglaubliche Begegnungen ich gehabt hatte. Schon gestern Morgen bin ich beim morgendlichen Berufsverkehr in der Chaotischen Hauptstadt Perus angekommen und wohne in dem Waldorfcollege in Cineguilla bei Familie Pundsack. Außerdem besuche ich hier mit der Freiwilligen alle möglichen anderen soziale Einrichtungen.  Weiterlesen

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Nordchile ist zwar kaum besiedelt und besteht nur aus Wüste, doch dafür nimmt hier jeder Tramper mit. So musste ich nie länger als 30 min. warten um von Copiapo, über Calama, wo ich in der Wüste geschlafen habe bis San Pedro de Atacama zu gelangen. Ein Reise, bei der ich abgesehen von anderen Lkw-Fahrern und ein paar Minenarbeitern unter der Erde, an keinem Wesen mit Stoffwechselfunktionen vorbei kam. Nur trockene Steinwüste ohne Handyempfang und Wasser. Lkws schalten hier den CB-Funk niemals ab.  Weiterlesen

Die ganze Fahrt über wurde es immer trockener. Besonders auf Hochebenen pfiff dazu ein scharfer Wind und obgleich die Sonne fast senkrecht steht, ist es recht kalt. Doch die „blühende Wüste“ ist ein Naturphänomen im Winter, wenn durch den Regen an manchen Stellen die Wüste Blüht. Allerdings, in Copiapo ist trotzdem alles grau und es gibt nur Bergbau.  Weiterlesen

Das Trampen verlief aussergewoehnlich einfach heute. Habe  erstaunlich viele nette Menschen und Kinder gefunden, die mir geholfen haben. Angekommen in La Serena suche ich nur noch ein Schlafplatz und werde bei dunkelheit fündig neben der Landebahn des Flughafens. Eine abenteuerliche Nacht mit Logvideo.  Weiterlesen

Als endlich der Wäscher meine Wäsche zurückbrachte konnte ich nachmittags um 3 Uhr aufbrechen. Also mit dem Bus erstmal quer durch Buenos Aires bis zur Autopista 7 die den Atlantischen mit den Pazifischen Ozean verbindet. Doch die Busfahrt dauerte bereits 2 Stunden so dass die Zeit nicht mehr reichte, um wirklich weit zu trampen. Das heißt die Nacht wird spannend.  Weiterlesen

Buenos Aires

Tja, Gestern war mal wieder so ein Tag. Von 9 Uhr morgens bis 5 Uhr abends stand ich am Hafen und habe Lkw-Fahrer angequatscht. Keine Chance…. Doch nach einem Fußmarsch, einer arschkalten Nacht und einer lustigen Grenzerfahrung erreiche ich auch schon schnell und einfach Buenos Aires.  Weiterlesen

Montevideo und Urugay

Angekommen in Uruguay. Hier ist es richtig schoen frisch und herbstlich. Ich finde nach einigem Suchen viel Unterstuetztung der Couchsurfer hier.  Doch dennoch ein Abenteuer, der erste Tag ohnen einen Cent funktionierendes Geldes.  Weiterlesen

Porto Alegre, happy Hafen

Angekommen in Porto Alegre bei dunkelheit. És ist eine 3 MIO. Stadt mit viel mehr Armut als in Florianópolis, wo ich heute morgen selbst in der Stadt, sehr leicht Mitfahgelegenheiten gefunden habe.  Weiterlesen

Durch den Atlantischen Regenwald geht es meist abwärts zwischen den Nebelumhüllten Bergen und blauen Seen hindurch.Geschlafen habe ich in dieser Nacht fast nicht. Zu viele Freunde hier aus Monte Azul gingen mir durch den Kopf, die ich wohl fuer lange Zeit nicht mehr sehen werde.  Heute breche ich auf, auf eine Lange Reise über Uruguay, Argentinien, Chile, Bolivien bis Peru. In einem Monat.  Weiterlesen

Letzte Tage in Gameleira

Noch ein paar letzte Tag in Gameleira, dem schönen Städtchen, umgeben von grünen Wellen des Zuckerrohrs. Ich konnte mich einfach nicht lösen, von dem kleinen Ort am großen Fluss. Noch einmal am Staudamm von der Brück springen und mit einem Bambusfloß fahren. Doch schlussendlich ging es dann auch schon erstaunlich schnell zurück nach Salvador. Weiterlesen

Nach Aracaju bin ich die 600 km bis nach Gameleira, naha Recife im Staat Pernambuco, an einem Tag getrampt und bei Dunkelheit in dem kleinen Städtchen bei meinem Freund Newton gelandet. Am nächsten Morgen erst habe ich die kleinen Lehmhütten unter der winterlich-heißen Badewettersonne erkundet und die animierten und gleichzeitig verträumten Bewohner kennen gelernt.  Weiterlesen

Letzten Sonntag bin ich ins Flugzeug nach Salvador gestiegen, um zwei Wochen Ferien im warmen Bahia und Pernambuco zu verbringen. Nachdem ich Montag alleine und Dienstag zusammen mit Freunden Salvador erkundet habe, bin ich bereits Dienstag abend an die „Grüne Linie“ zum Trampen gegangen. Die „Grüne Linie“ ist eine Überlandstaße durch die schönen Dünen und das arme Hinterland Bahias und Sergipe. Eine Nacht habe ich dann in den schönen Sanddünen verbracht und bin am Tag darauf bereits bis Aracaju gekommen, wo ich bei einen super netten Couchsurfer wohne.  Weiterlesen

Vertrampt im Sojaacker

Die Letzten drei Tage meiner Reise durch Paraná verbringe ich größtenteils zwischen Sojaäckern, Erdnussfeldern und Hühnchengroßzuchtanlagen. Nachdem ich versehentlich einen großen Umweg auf dem Rückweg nach São Paulo genommen habe, lerne ich die endlose Landwirtschaft erst richtig kennen, und erfahre, dass durch einen Stromausfall, über 1000 Hühner einer Hühnchenfleischfabrik sterben, weil die Lüftungsventilatoren ausgefallen sind. Ein Mix aus Großbauern und Entwicklungsland. Weiterlesen

Paraguay gehört zu den ärmsten Ländern Südamerikas. Das habe ich aber mit eigenen Augen gar nicht feststellen können. Denn Ciudad del Este an der Grenze zu Brasilien, ist ein einziges Shoppingparadies für Brasilianer und Touristen. In den gedrängten Einkaufssträßchen werden die Preise in Dollar angegeben, der brasilianische Real als Hauptwährung gehandelt und der Preis in den astronomischen Zahlen des schwachen „Guarani“, nur auf Nachfrage genannt. Auf der Suche nach Autoreifen trampe ich mit einem Farmer direkt von Cascavel bis in die tiefen Einkaufsschluchten Paraguays. Weiterlesen

5 Uhr verlasse ich das mit Elektrozaun gesicherte Hochhaus meiner Couchsurferin und, während ich auf dem Weg zur Bus-Docking-Station über Schnapsleichen steige, wird es in Curitiba von der schwarzen Nacht zum blauen Morgen. Nach etwas Suchen geht es gleich weiter im Hühnchentransporter und während der Fahrt ans Westende Brasiliens wird es wärmer und die Sonne bricht durch. Die Handelszentrale für Agrarexporte bis in deutsche Läden, ist zwar Mekka aller Lkw-Fahrer, doch das 100 km entfernte Foz do Iguaçu ist Mekka aller Touristen und von daher nicht schneller zu erreichen, wenn man auf Lkws angewiesen ist. Weiterlesen

Die Nacht unter dem Lkw war erstaunlich erholsam und am nächsten Morgen bin ich guter Dinge neben den stockenden Autos weitergewandert, bis sich der Verkehr soweit verflüssigt hatte, dass es sich lohnte, zu trampen. Vom Gebirge an der Ostküste geht es abwärts und Curitiba rückt immer näher, je tiefer wir kommen. Doch wird die Übernachtungsmöglichkeit, organisiert über Couchsurfing, klappen? Auf jeden Fall beweist dieser Tag eines: In Brasilien gibt es alles, auch Europa. Weiterlesen

Trotz Regen bin ich Freitagabend aufgebrochen, um von São Paulo nach Foz do Igauçu zu kommen. Für die Anreise per Anhalter habe ich drei Tage eingeplant und der Anfang ging überraschend gut. Der erste Lkw-Fahrer, den ich frage, nimmt mich von São Paulo bis nach Curitiba mit. Zwei Tage und eine Nacht im Stau auf der einzigen Nord-Süd Fernstraße im atlantischen Regenwald an der Ostküste Brasiliens, der „Régis Bittencourt“. Doch wo werde ich die Nacht am Rande der verstopften Landstraße Richtung Süden verbringen? Weiterlesen

Eine Stadt, 2 Stunden Busfahrt weiter oben im Norden von Manaus, ist noch eine unbekannte Sehenswürdigkeit für uns. Presidente Figueiredo soll viele Wasserfälle haben. So machen wir uns auf und per Anhalter durch den Regenwald dehnt sich die Reise in unseren letzten Tagen in Amazonien unerwartet aus. Immer weiter Richtung Norden, immer fort auf der BR 174 durch unberührte Natur, immer gerade aus durch ein Indianerreservoir und dem Äquator immer näher. Weiterlesen

Bois de Boulonge, 10 ° C, im westen von Paris. Lotta friert so, dass sie nicht mal mehr ihre Kippen halten kann! Wir haben soeben das Bonzenviertel von Paris verlassen, wo uns noch die bösen Blicke verfolgten, und verbringen nun einen Nacht ohne Dach. Ein unglaublicher Sozialabstieg… (unsere Wohnung kostete 2500 € Kaltmiete, die wir aber durch einen netten Deutsch-Franzosen, der ein Bekannter über x Ecken ist, kostenlos bekamen.) In Paris sind wir, um ein Film über die Stadt der Liebe zu drehen. Weiterlesen

Vom Blaulicht gekidnappt

Als mir nach der Sylvestertagung der Christengemeinschaft im Oberlinhaus in den Vogesen bei Colmar noch drei Tage Zeit blieben, bis das Tanzlager in Schopfheim begann, wollte ich mit einem Freund die Strecke durch Schnee und Berge bis in den Südschwarzwald aus eigener Kraft schaffen. Dabei hatte ich nicht nur gegen den Weg und die Natur zu kämpfen, sondern insbesondere gegen örtliche Behörden von beiden Seiten des Rheines. Weiterlesen